A T E L I E R U N D G A L E R I E
Peter Schulz Leonhardt im atelier laubbach
PETER SCHULZ LEONHARDT
Peter Schulz Leonhardt ist ein Zeichner – ein Künstler, dem das zeichnerische Erfassen als Grundlage seiner Arbeit Selbstverständnis und Bedürfnis ist. Eindrücke sammelt er
mit dem Skizzenblock - oft im Theater, Ballett und Kabarett. So gibt es mehrere Themenzyklen - Zeichnungen und Druckgraphik - zu Gedichten, Theaterstücken oder Schauspielern.
Aus dem unermüdlichen Beobachten und Notieren hat er eine ganz eigene, großzügige Handschrift entwickelt, die seine Bilder und Grafiken unverwechselbar machen.
Zwei Kaltnadelradierungen zu "Kater Murr" und E. T. A. Hoffmann
"Versailles" 2011, Bleistift/Pastell/Farbstift 24 x 29 cm
Im atelier laubbach waren seine Arbeiten mehrfach zu sehen, zum Beispiel 2004 im Rahmen der Themenausstellung
KOPF UND FIGUR. 2006 wurden Bilder, Zeichnungen und Druckgrafik von Peter Schulz Leonhardt in einer Einzelausstellung
vorgestellt - zusammen mit der Berliner Künstlerin
Ursula Strozynski. 2008 zeigte das atelier laubbach in der Ausstellung NATUR?
NATUR! Arbeiten von Peter Schulz Leonhardt mit Zeichnungen und Bildern von Dieter
Konsek, Barbara
Putbrese und Hermann Schenkel. In der Ausstellung AUGE,
HAND UND SINNE waren 2010 Zeichnungen von ihm,
Ute
Rathmann,
Brigitte Wagner,
Dieter
Konsek, Hermann Schenkel und Peter
Weydemann zu sehen,
2012 Farbzeichnungen und
Radierungen in der Ausstellung REINEKE FUCHS, FRAU HOLLE UND ANDERE gemeinsam mit Arbeiten u.a. von Falko
Behrendt, Carsten
Gille und Robert
Metzkes. 2013 war er mit
Falko
Behrendt,
Klaus Dennhardt,
Hans Otto Schmidt
und Gesine Storck
an der Ausstellung LANDLIEBE - LANDSCHAFT, PARKS UND GÄRTEN beteiligt.
Aquarelle "Garten VIII" 2012, 27 x 19 und "Garten V" 2012, 27 x 14 cm
Peter Schulz Leonhardt, geboren 1963 in Prenzlau/Uckermark, hat schon während der Schulzeit bei der Malerin Gabriele Schulz
Zeichenunterricht genommen. Von einem Studium an der Universität Greifswald (Kunsterziehung/Deutsch) wechselte er an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er Malerei und Grafik u.a. bei Christine Perthen und Dieter Goltzsche studierte und im Jahr 2001 sein Diplom machte. Christine Perthen war es auch, die uns auf ihn aufmerksam machte. Peter Schulz Leonhardt lebt und arbeitet freiberuflich in Berlin. Seine Arbeiten waren seit 1989 auf zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Sie befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland und der Schweiz. Im Semester 2003/04 erhielt er einen Lehrauftrag für Druckgraphik an seiner ehemaligen Hochschule in Berlin.
Einen Einblick in die Arbeitsweise und das Werk Peter Schulz Leonhardts gibt ein Film, der 2010 als DVD erschienen ist. Im Interview gibt er Auskunft über Arbeitsprozesse und seine künstlerischen Projekte. Ergänzend sprechen die Berliner Kunsthistorikerin Petra Hornung und Galerist Peter Weydemann über ihren Eindruck von Künstler und Werk.
Auge, Hand und Sinne - Peter Schulz Leonhardt, Herausgeber atelier laubbach ATELIER UND GALERIE,
produziert von Lingsma Video 2010, DVD, Filmlänge 19.15 Min., 12.- €
Der Film kann auch bei Youtube unter dem Filmtitel angeklickt werden.
Der fliederblaue Klüngel - Le cercle privé de Marie Antoinette
Mappe mit Radierungen von Peter Schulz Leonhardt, edition loewenherz, Berlin 2012,
gedruckt auf Hahnemühle Bütten, 350 g. Papierformat 42x30 cm, Bildformat 23x18,5 cm
Normalausgabe 630.- €*, Vorzugsausgabe 700.- €
Diese Mappe hat eine einmalige Auflage von 15 Exemplaren, geteilt in eine Vorzugsausgabe (Nr. I - V) und eine Normalausgabe (Nr. 1-10). Die Normalausgabe enthält sieben Radierungen (Aquatinta und Kaltnadel) sowie einen begleitenden Text von Martin Lotz in einer leinengebundenen festen Mappe.
Der Titel bezieht sich auf den Hofstaat der Marie Antoinette, Gemahlin von Ludwig XVI, beide hingerichtet in der Revolution von 1789. Martin Lotz schreibt im Begleittext: "Einem Seismographen gleich nimmt der Zeichner Peter Schulz Leonhardt das dumpfe Grollen unter der schillernden Oberfläche wahr... Fasziniert von der exklusiven Kultur des Rokoko schreckt ihn zugleich der düstere Abgrund, der sich hinter den Kulissen auftut."
Blatt I und II aus der Mappe "Der fliederblaue Klüngel", 2012